Artikel-Schlagworte: „Offshore-Windkraft“
Mittwoch, 21. Juli 2010
Nach einer Statistik der Europäischen Windenergievereinigung wurden im ersten Halbjahr 2010 in Nord- und Ostsee 118 Windturbinen mit einer Leistung von 333 Megawatt angeschlossen. Knapp zwei Drittel davon (64 Prozent) hat E.ON errichtet. Mit großem Abstand folgen das danische Unternehmen DONG mit 21 Prozent sowie Vattenfall mit elf Prozent. „E.ON hat auch in diesem Jahr einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau der Offshore-Windkraft in Europa geleistet”, so Frank Mastiaux, CEO von E.ON Climate & Renewables. „Die Zahlen des Windenergieverbandes zeigen klar: Wir sind entschlossen, unser technisches und kommerzielles Know-how in die noch junge und sehr herausfordernde Offshore-Windkraft einzubringen.” Im ersten Halbjahr 2010 hat E.ON bereits zwei Offshore-Windparks in Betrieb genommen: Robin Rigg, mit 180 Megawatt einer der größten britischen Offshore-Windparks, und Alpha Ventus in der deutschen Nordsee, der erste Windpark in tiefen Gewässern und in großer Entfernung von der Küste. In der letzten Woche wurde der Bau von Rödsand II abgeschlossen. Drei Monate früher als geplant drehen sich in der Ostsee zwischen Dänemark und Fehmarn 90 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 207 Megawatt. Zusammen mit Partnern errichtet E.ON derzeit in der Themsemündung den größten Windpark der Welt, London Array. E.ON hat nach eigenen Angaben seit 2001 mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau der Offshore-Windkraft investiert und betreibt jetzt bereits sechs Windparks in Nord- und Ostsee. Weitere Projekte mit einer Gesamtleistung von über vier Gigawatt sollen in den nächsten Jahren realisiert werden.
Schlagworte:Offshore-Windkraft
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Montag, 17. Mai 2010
E.ON hat im Süden Portugals den Onshore-Windpark Barao Sao Joao mit einer Leistung von 50 Megawatt in Betrieb genommen. Damit werde das Erneuerbare-Portfolio in Südeuropa weiter gestärkt, sagte Frank Mastiaux von E.ON Climate & Renewables. „Neben den USA gehört die Iberische Halbinsel für uns zu einer wichtigen strategischen Zielregion für den Ausbau der Onshore-Windenergie. Während wir in Nordeuropa, vor allem in UK, Dänemark und Deutschland konsequent auf den Ausbau der Offshore-Windtechnologie setzen, ist Südeuropa für uns ein ideales Terrain für den Ausbau der Onshore-Technologie, aber auch für die Nutzung der Solarenergie.” Allein in Spanien und Portugal betreibt E.ON heute Onshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von 360 Megawatt. In Europa und den USA verfügt das Unternehmen über Onshore-Windanlagen mit einer Leistung von rund 2.756 Megawatt. In deutschen, britischen und dänischen Gewässern sind Anlagen mit einer Kapazität von rund 300 Megawatt in Betrieb sowie, teilweise gemeinsam mit Partnern, über 400 Megawatt im Bau und rund 4.000 Megawatt in Planung und Entwicklung. Bis zum Jahresende will E.ON weltweit der zweitgrößte Betreiber von Offshore-Windenergieanlagen sein.
Schlagworte:Offshore-Windkraft, Onshore-Windkraft
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Dienstag, 17. November 2009
„Die Windenergie hat auf absehbare Zeit in Deutschland von allen erneuerbaren Energien das größte Potenzial”, so die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (BMU), Katherina Reiche. „Deshalb müssen wir bei der Offshore-Windenergie den Durchbruch schaffen. Mit den zwölf Windenergieanlagen im Testfeld alpha ventus ist uns der Einstieg gelungen. Jetzt muss der Ausbau vorangehen”, sagte sie zur Eröffnung der 3. Offshore-Wissenschaftstage in Oldenburg. Dort stellt das Ministerium Forschungsprojekte vor, die es im Bereich der Offshore-Windenergie fördert. Rund 120 Millionen Euro hat das BMU von 2006 bis 2009 allein für die Windenergieforschung aus dem Energieforschungsprogramm der Bundesregierung bewilligt. Damit wurden rund 150 Projekte gefördert, vorwiegend in den Bereichen Offshore-Windenergie, Netzintegration der Windenergie und ihre Umwelt- und Naturverträglichkeit. Beim ersten deutschen Offshore-Windpark alpha ventus vor Borkum beispielsweise fördert das BMU mit rund 35 Millionen Euro ein breites Spektrum von Forschungsaktivitäten.
Schlagworte:Alpha Ventus, Offshore-Windkraft
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Mittwoch, 16. September 2009
Am 16. September hat das Bundeskabinett in Berlin die raumordnerischen Voraussetzungen für den Ausbau der Offshore-Windkraft vor den deutschen Küsten beschlossen. Aktuell sind nach Angaben des Bundesbauministeriums 25 Windparks mit Standorten vor den Küsten genehmigt. Davon soll der weit überwiegende Anteil, 22 Parks, in der Nordsee errichtet werden. Nach Angaben des Ministeriums sind weitere 15 Offshore-Windparks bereits beantragt. Der erste vor den deutschen Küsten erzeugte Strom fließt seit etwa einem Monat in das Versorgungsnetz. Derzeit sind Anlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 12.000 Megawatt genehmigt. Bis 2030 soll dieser Wert auf rund 25.000 Megawatt ansteigen.
Schlagworte:Offshore-Windkraft
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Montag, 15. Juni 2009
StatoilHydro und Siemens haben die weltweit erste schwimmende Windenergieanlage der Multimegawatt-Klasse installiert. Die Windturbine wurde etwa zwölf Kilometer südöstlich der Insel Karmoy in Norwegen in einer Wassertiefe von 220 Metern verankert. Das Konzept Hywind ist eine Entwicklung des norwegischen Unternehmens StatoilHydro. Hywind kann in Wassertiefen zwischen 120 und 700 Metern errichtet werden und eröffnet damit neue technologische Chancen für die Offshore-Windenergie. Das schwimmende Offshore-Fundament besteht aus einem mit Ballast befüllten Stahl-Schwimmer, reicht bis 100 Meter unter die Wasseroberfläche und ist mit drei Ankerdrahtseilen am Meeresboden befestigt. „Vor 18 Jahren haben wir den weltweit ersten Offshore-Windpark errichtet. Genau wie damals stellt uns heute das Hywind-Projekt vor ganz eigene Herausforderungen“, so Henrik Stiesdal, technologischer Leiter der Wind Power Business Unit bei Siemens. „Wir haben ein technologisch sehr anspruchsvolles System entwickelt, dem wir zutrauen, dass es die speziellen Herausforderungen an den Betrieb einer schwimmenden Windenergieanlage meistern kann.“
Schlagworte:Offshore-Windkraft
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Donnerstag, 23. April 2009
Gute Nachrichten für die Betreiber des Windparks London Array – ein Konsortium aus E.ON, DONG Energy und Masdar. Die britische Regierung hat beschlossen, die Förderung der Offshore-Windkraft weiter auszubauen und entsprechenden Projekten künftig zwei und damit doppelt so viele „grüne Zertifikate“ (Renewable Obligation Certificates – ROCs) pro Megawattstunde zuzuteilen wie bisher vorgesehen. In UK müssen Energieunternehmen mithilfe von ROCs die Einhaltung von Regenerativquoten nachweisen. Die Projektpartner wollen nun ihre Planungen abschließend überprüfen und kündigten an, eine endgültige Investitionsentscheidung für die erste Phase des Projektes mit 175 Windkraftanlagen sei in Kürze zu erwarten. E.ON-Chef Wulf Bernotat ist nun „sehr zuversichtlich für die Entwicklung der Offshore-Windenergie in UK und insbesondere für die Realisierung unseres Projektes London Array.“ Im Windpark London Array, dem nach seiner Fertigstellung größten Windpark der Welt, sollen im Mündungsgebiet der Themse auf einer Fläche von 230 Quadratkilometern insgesamt 270 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 1.000 Megawatt aufgestellt werden.
Schlagworte:Großbritannien, Offshore-Windkraft
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Dienstag, 21. April 2009
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat bei Siemens Energy 21 Windenergieanlagen für den Offshore-Windpark Baltic 1 geordert. Baltic 1 liegt rund 16 Kilometer nördlich der Halbinsel Darß/Zingst in der Ostsee. Mit den ersten maritimen Baumaßnahmen soll im Frühjahr 2010 begonnen werden. Die Inbetriebnahme des Windparks mit einer Gesamtleistung von 48,3 Megawatt ist für das letzte Quartal 2010 geplant. Baltic 1 ist eines von vier Offshore-Windkraftprojekten mit einer Gesamtleistung von rund 1.200 Megawatt, die die EnBW im Frühjahr 2008 erworben hat. Zwei der Projekte liegen in der Ostsee, Baltic 1 und Kriegers Flak, mit „He dreiht“ und dem „Hochseewindpark Nordsee“ werden zwei in der Nordsee errichtet. EnBW zufolge sollen die Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund drei Milliarden Euro in den nächsten Jahren sukzessive realisiert werden. Ziel sei es, den Anteil der erneuerbaren Energien im Energiemix der EnBW von heute rund elf auf 20 Prozent bis zum Jahr 2020 nahezu zu verdoppeln. Dabei setze man auch auf den signifikanten Ausbau der Windkraftkapazitäten. Vor diesem Hintergrund werde EnBW künftig bei der Projektentwicklung von Windparks in Europa mit der Nordex AG zusammen arbeiten.
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Montag, 9. März 2009
Bis zu 500 Offshore-Windenergieanlagen will der dänische Energieversorger DONG Energy von Siemens beziehen. Die Windturbinen mit einer Gesamtleistung von bis zu 1.800 Megawatt sollen in künftigen Offshore-Projekten in Nordeuropa zum Einsatz kommen. „DONG Energy hat etwa die Hälfte aller heute weltweit in Betrieb befindlichen Offshore-Windparks errichtet“, sagte Unternehmenschef Anders Eldrup. „Die Unterzeichnung des bislang größten Abkommens im Offshore-Windenergiegeschäft unterstreicht die führende Rolle von DONG Energy auf diesem Gebiet und ist ein strategisch wichtiger Meilenstein, unsere Position im Bereich der nachhaltigen Energieversorgung signifikant auszubauen.“ Dies sei einer der größten Aufträge in der Geschichte von Siemens, ergänzte Rene Umlauft, CEO der Renewable Division bei Siemens Energy. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen werde damit auf eine neue Ebene gehoben. „Gemeinsam haben wir einen großen Schritt hin zur ‘Industrialisierung‘ der Offshore-Windenergie vollzogen, die eine der am schnellsten wachsenden Technologien unter den erneuerbaren Energien ist.“
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Donnerstag, 11. Dezember 2008
Der Oldenburger Energieversorger EWE stockt seine Beteiligung am Offshore-Windpark alpha ventus von einem Drittel auf 47,5 Prozent auf. Die Anteile der Gesellschafter E.ON Climate & Renewables und Vattenfall Europe New Energy reduzieren sich entsprechend auf jeweils 26,25 Prozent. EWE wird die Betriebsführung und Betriebsüberwachung für den Windpark übernehmen, der teurer als geplant wird. EWE zufolge erhöhen sich die Gesamtinvestitionen von geplant 189 Millionen auf nun rund 250 Millionen Euro. Mit der Erhöhung des Gesellschafteranteils trage man die höheren Investitionskosten. „Die Energiezukunft liegt Offshore. Wir sehen in der auf hoher See erzeugten Energie großes Potenzial und werden diesen Bereich deshalb im EWE-Konzern weiter ausbauen“, so EWE-Vorstand Thomas Neuber. Die Offshore-Windenergie sei ein Wachstumsmarkt, von dem EWE profitieren wolle. Neben alpha ventus beteiligt sich das Unternehmen an der Realisierung des Hochseewindparks Riffgat, der 2012 etwa 15 Kilometer nordwestlich der Nordseeinsel Borkum entstehen soll.
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Dienstag, 21. Oktober 2008
RWE Innogy beteiligt sich an der britischen Initiative „Offshore Wind Accelerator“ (OWA). Die Initiative, ins Leben gerufen vom britischen Carbon Trust, hat sich zum Ziel gesetzt, die Kosten für Offshore-Windprojekte zukünftig um durchschnittlich zehn Prozent zu senken. Neben RWE Innogy engagieren sich Dong Energy (Dänemark), Airtricity Developments (Großbritannien), Scottish Power Renewables (Großbritannien) und StatoilHydro (Norwegen). „Diese gemeinsame Anstrengung ist wichtig, um die enormen Herausforderungen, welche die Windenergieerzeugung auf See mit sich bringt, zu meistern“, so Kevin McCullough von RWE Innogy. „Mit unserem Engagement wollen wir dazu beitragen, neue Möglichkeiten zur Leistungssteigerung und zur Erhöhung der wirtschaftlichen Lebensdauer von Offshore-Windkraftanlagen zu entwickeln.“ Im Vordergrund stünden zunächst beispielsweise die Entwicklung von neuen und kostengünstigen Tiefseefundamenten. Erforscht und entwickelt werden solle auch ein intelligentes Netzsystem, das Energieverluste beim Stromtransport innerhalb des Windparks wie auch zur Küste hin minimiere.
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