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Grünes Licht für weltgrößten Windpark London Array

Dienstag, 12. Mai 2009

DONG Energy, E.ON und Masdar wollen 2,2 Milliarden Euro in den Bau einer ersten 630 Megawatt-Stufe des Offshore-Windparks London Array im Mündungsgebiet der Themse investieren. Nach Fertigstellung soll London Array der weltgrößte Offshore-Windpark mit einer installierten Leistung von einem Gigawatt sein. Der Windpark wird Energie für rund 750.000 Haushalte liefern und jährlich Emissionen von 1,9 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. „London Array ist ein Flaggschiff-Projekt im Rahmen unserer Bestrebungen, die Emission bis 2050 um 80 Prozent zu senken und den künftigen Energiebedarf zu decken“, sagte Premierminister Gordon Brown. „Großbritannien gehört zu den weltweit führenden Ländern im Bereich Offshore-Windparks, schafft hierdurch Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Wohlstand. Darum haben wir die Förderung dieser Technologie auf dem Weg in eine CO2-arme Zukunft verstärkt. Wir gratulieren E.ON, DONG Energy und Masdar für ihre Arbeit am London Array-Projekt.“ Der Windpark wird rund zwölf Meilen vor der Küste von Kent und Essex gebaut. Die erste Stufe wird aus 175 Turbinen bestehen. In der zweiten Ausbaustufe wird soviel Kapazität ergänzt, dass die Gesamtleistung von 1.000 Megawatt erreicht wird.

Verbesserte Chancen für Offshore-Windpark London Array

Donnerstag, 23. April 2009

Gute Nachrichten für die Betreiber des Windparks London Array – ein Konsortium aus E.ON, DONG Energy und Masdar. Die britische Regierung hat beschlossen, die Förderung der Offshore-Windkraft weiter auszubauen und entsprechenden Projekten künftig zwei und damit doppelt so viele „grüne Zertifikate“ (Renewable Obligation Certificates – ROCs) pro Megawattstunde zuzuteilen wie bisher vorgesehen. In UK müssen Energieunternehmen mithilfe von ROCs die Einhaltung von Regenerativquoten nachweisen. Die Projektpartner wollen nun ihre Planungen abschließend überprüfen und kündigten an, eine endgültige Investitionsentscheidung für die erste Phase des Projektes mit 175 Windkraftanlagen sei in Kürze zu erwarten. E.ON-Chef Wulf Bernotat ist nun „sehr zuversichtlich für die Entwicklung der Offshore-Windenergie in UK und insbesondere für die Realisierung unseres Projektes London Array.“ Im Windpark London Array, dem nach seiner Fertigstellung größten Windpark der Welt, sollen im Mündungsgebiet der Themse auf einer Fläche von 230 Quadratkilometern insgesamt 270 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 1.000 Megawatt aufgestellt werden.

Erstes Erdgas aus britischem Feld Rita der E.ON Ruhrgas

Freitag, 20. März 2009

Die britische Tochter der E.ON Ruhrgas AG hat die Erdgasproduktion aus dem Vorkommen „Rita“ aufgenommen. Dies sei ein Meilenstein für E.ON Ruhrgas in UK und spiele eine Schlüsselrolle in der Wachstumsstrategie des Konzerns, so Vorstandschef Bernhard Reutersberg. „Rita ist eine große technische Errungenschaft, bei der zum ersten Mal erfolgreich eine duale Abzweigbohrung in ein Gasreservoir aus dem Karbonzeitalter durchgeführt wurde“, erläutert Martin Cole, Managing Director von E.ON Ruhrgas UK. „Die Entwicklung dieser neuen Bohrtechnik war nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen dem technischen und kaufmännischen Personal bei E.ON Ruhrgas möglich.“ Das Feld Rita ist über eine 14 Kilometer lange Leitung mit dem ebenfalls von E.ON Ruhrgas betriebenen Hunter-Feld verbunden. Das Gas wird per Pipeline zum Gasanlandeterminal Theddlethorpe an der britischen Ostküste für die Weiterverteilung auf dem britischen Markt transportiert.

RWE und E.ON wollen gemeinsam Kernkraftwerke bauen

Mittwoch, 14. Januar 2009

Ein Joint Venture für den Bau von neuen Kernkraftwerken in Großbritannien wollen E.ON und RWE gründen. Das Gemeinschaftsunternehmen, an dem E.ON UK und RWE npower jeweils 50 Prozent halten werden, soll für den Erwerb von Standorten, die von der National Decomissioning Authority zum Verkauf gestellt werden, verantwortlich sein, den Genehmigungsprozess begleiten sowie neue Reaktoren bauen und betreiben. Nach Angaben der beiden Unternehmen ist der Bau einer Kernkraftwerkskapazität von mindestens sechs Gigawatt geplant. Die Unternehmen betreiben heute unabhängig voneinander weltweit 20 Kernkraftwerke. Darüber hinaus sind sie gemeinsamer Eigentümer und Betreiber von drei Kernkraftwerksblöcken in Deutschland.