Brennwerttechnik senkt Heizkosten
Mittwoch, 29. April 2009Moderne Brennwertkessel arbeiten effizient und umweltschonend. Eine Umstellung der alten Heizungsanlage auf Brennwerttechnik ermöglicht Heizkosteneinsparungen von 30 bis 50 Prozent. Das belegen laut dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) aktuelle Berechnungen, die Bert Oschatz vom Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden durchgeführt hat. „Durch den Austausch des alten Kessels gegen einen Brennwertkessel mit Solarunterstützung und Optimierung der Heizanlage kann der Brennstoffbedarf bei einem typischen Einfamilienhaus aus den 1970er Jahren von über 4.200 Litern pro Jahr auf 2.000 Liter Öl bzw. Gas reduziert werden. Selbst bei dem momentan extrem niedrigen Ölpreis heißt das: jedes Jahr etwa 1.200 Euro weniger Heizkosten. Geht man von einem Preisniveau für Heizöl wie im Jahr 2008 aus, liegt die Ersparnis noch deutlich höher“, so Oschatz. Laut BDH machen die attraktiven Förderangebote des Bundes eine Heizungsmodernisierung mit Brennwerttechnik noch wirtschaftlicher. Noch bis Ende 2009 gewähre der Bund die sogenannte Kombiförderung im Rahmen des Marktanreizprogramms für erneuerbare Energien. Informationen zu Förderprogrammen unter www.bafa.de und www.kfw-foerderbank.de.