Archiv für die Kategorie „Mobilität“

Audi erster Kunde im CO2-freien Schienengüterverkehr von DB Schenker Rail

Donnerstag, 12. August 2010

Die DB Schenker Rail startet in den CO2-freien Schienengütertransport. Als erstes Unternehmen lässt die Audi AG künftig jährlich rund 150.000 Wagen von Ingolstadt CO2-frei zum Nordseehafen Emden transportieren. Die für den Transport benötigte Strommenge bezieht die Deutsche Bahn aus regenerativen Energiequellen in Deutschland. Audi als Kunde zahlt dafür einen Aufpreis, den der Automobilhersteller aber nicht an seine Kunden weitergeben will. „Der CO2-freie Bahntransport ist ein wichtiger Bestandteil unseres Engagements für die Umwelt und ein sehr interessantes Angebot für uns”, sagte Ernst-Hermann Krog, Leiter Markenlogistik Audi, bei der Vorstellung des Projekts in Berlin. Damit vermeide Audi die Emission von rund 5.250 Tonnen CO2 im Jahr im Vergleich zum regulären Schienenverkehr. Verglichen mit Lkw-Transporten betrage die Einsparung 18.500 Tonnen jährlich. Täglich würden drei Züge zwischen Ingolstadt und Emden verkehren. Krog betonte, der CO2-freie Transport solle weiter ausgebaut werden, wenn die zusätzlich benötigten Regenerativstrommengen dies erlaubten. „Wir freuen uns, dass sich mit Audi einer unserer wichtigsten Kunden als Erster für den CO2-freien Transport auf der Schiene entschieden hat. Das wird Signalwirkung haben”, so Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG. Die Option für einen CO2-freien Transport im Rahmen des Programms Eco Plus sowie die Energiebeschaffung sind vom TÜV Süd geprüft. Mit zehn Prozent der Einnahmen finanziert die DB den Neubau von Anlagen zur Produktion von regenerativen Energien.

Klimaschutz erfordert mehr Investitionen in Schienengüterverkehr

Donnerstag, 12. August 2010

Rund elf Milliarden Euro sind nötig, um das Schienennetz in Deutschland innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte so auszubauen, dass darauf die doppelte Gütermenge transportiert werden kann. Nach einer Studie der KCW GmbH im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) existiert ein Neu- und Ausbaubedarf auf insgesamt 725 Streckenkilometern, 817 Streckenkilometer müssten elektrifiziert werden. Hinzu kommt eine Vielzahl kleinerer Maßnahmen wie der Bau von Überholgleisen und Verbindungskurven. UBA-Präsident Jochen Flasbarth: „Der Güterverkehr muss so organisiert werden, dass er den Erfordernissen des Klimaschutzes Rechnung trägt. Darum muss der Güterverkehr stärker auf die Schiene verlagert werden. Mit dem vorgelegten Ausbaukonzept können heute die Weichen für einen nachhaltigeren Gütertransport gestellt werden.” Nach der „Strategie für einen nachhaltigen Güterverkehr” des UBA müsste die Verkehrsleistung des Schienengüterverkehrs bis zum Jahr 2025 auf 213 Milliarden Tonnenkilometer ausgeweitet werden. Zwischen 2003 und 2008 stieg die Verkehrsleistung von 85 Milliarden auf 116 Milliarden Tonnenkilometer. Das entspricht 15,7 bzw. 17,3 Prozent der Güterverkehrsleistung aller Verkehrsträger. Die Bahnen erholen sich laut UBA derzeit von den krisenbedingten Einbrüchen und sind auf dem Wege, wieder auf den vormaligen Wachstumspfad zurückzuschwenken.

Nationaler Aktionsplan: Knapp 20 Prozent Erneuerbare Energien bis 2020 erreichbar

Mittwoch, 4. August 2010

Das Bundeskabinett hat den Nationalen Aktionsplan für erneuerbare Energie beschlossen. Sie hält an dem verbindlichen Ziel von 18 Prozent erneuerbare Energie am Bruttoendenergieverbrauch im Jahr 2020 fest, hält es aber für möglich, dass diese Marke mit knapp 20 Prozent übertroffen wird. Bundesumweltminister Norbert Röttgen sagte: „Der Weg ins regenerative Zeitalter ist ehrgeizig und technisch anspruchsvoll. Um unsere Ziele zu erreichen, muss auch die Energieeffizienz deutlich steigen. Zudem ist für den erwarteten Ausbau der Offshore-Windenergie und den wachsenden Stromhandel auch der Ausbau der Stromnetze und der Speicherkapazitäten erforderlich. Hier wird das Energiekonzept der Bundesregierung deutliche Akzente setzen.” Für die einzelnen Sektoren ergeben sich im Aktionsplan für 2020 ein Anteil von 15,5 Prozent erneuerbarer Energie im Bereich Wärme/Kälte, von 38,6 Prozent am Strom und von 13,2 Prozent im Verkehr. Die zur Zielerreichung notwendigen Maßnahmen und Instrumente, wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), sind laut dem Bundesumweltministerium bereits im Kern etabliert, würden jedoch auch zukünftig kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt. Im Rahmen der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien müssen die EU-Mitgliedstaaten anhand eines vorgegebenen Musters einen Nationalen Aktionsplan mit Maßnahmen und Ausbaupfaden zur Erreichung des verbindlichen nationalen Ziels vorlegen. Der Aktionsplan findet sich unter www.erneuerbare-energien.de.

ELAN-Studien: Elektromobilität erfordert staatliche Unterstützung

Donnerstag, 1. Juli 2010

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat die ELAN-Studien an Bundeswirtschaftsminister Brüderle und die Nationale Plattform Elektromobilität übergeben. ELAN steht für „Elektrofahrzeuge intelligent am Netz”. Gemeinsam mit 17 Unternehmen aus sieben Branchen hatte der BDEW die Initiative ELAN 2020 2008 ins Leben gerufen und drei Studien in Auftrag gegeben. Ziel des Projektes war es, die ökonomischen und ökologischen Voraussetzungen zu klären, wie dem Elektroauto der Weg zum Massenmarkt geebnet werden kann. „Alle drei Studien werfen einen detaillierten Blick auf die Elektromobilität, den es in dieser Form noch nicht gibt. Wir sind davon überzeugt, dass die von der ELAN-Initiative beauftragten Studien helfen werden, die Arbeit der Nationalen Plattform Elektromobilität zu erleichtern und zu beschleunigen”, sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. Sie zeigten, dass mit der Elektromobilität der Einstieg in das intelligente Netz der Zukunft - dem Smart Grid - beginne. „Eine Million oder mehr Elektrofahrzeuge stellen eine nennenswerte Speichermöglichkeit dar, die dazu dienen kann, die immer größer werdenden Mengen erneuerbarer Energien zu integrieren. Elektromobilität ist somit ein wichtiger Schlüssel zur Integration der Erneuerbaren insgesamt.” Die Studien seien allerdings auch zu dem Ergebnis gekommen, dass ohne eine staatliche Unterstützung das Ziel von einer Million Fahrzeuge bis 2020 nicht zu erreichen sein werde. „Dies muss sowohl der Politik als auch allen anderen Beteiligten klar sein”, so Müller. „Forschung und Entwicklung, der Kauf von Elektroautos und der Ausbau der Infrastruktur sollten in geeigneter Weise gefördert bzw. unterstützt werden. Es wäre somit ein logischer Schritt, das Thema Elektromobilität auch in das Energiekonzept der Bundesregierung aufzunehmen, auf das nicht nur die Energiewirtschaft, sondern auch andere Branchen dringend warten.”

BDEW fordert Beteiligung aller Interessengruppen am Energiekonzept

Dienstag, 29. Juni 2010

Die deutsche Energiewirtschaft hat an die Bundesregierung appelliert, das energiepolitische Gesamtkonzept mit allen betroffenen Interessengruppen vorzubereiten. Dies sei insbesondere deshalb notwendig, um ein möglichst breites, gesellschaftliches Verständnis für den notwendigen Umbau der Energieinfrastruktur in Richtung erneuerbare Energien zu schaffen, so der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im Vorfeld des BDEW-Kongresses 2010 in Berlin. Die Maßnahmen für eine in Zukunft möglichst CO2-neutrale, weiterhin zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung würden Geld kosten. Oft fehle aber zusätzlich die gesellschaftliche Akzeptanz. Dies wiederum behindere Bauvorhaben jeglicher Art, die zur Umstellung des Energiesystems erforderlich seien. „Akzeptanz kann nur dann geschaffen werden, wenn auch alle Interessengruppen an dem Prozess zur Erarbeitung des Energiekonzepts beteiligt und angehört werden. Der BDEW bietet dabei seine Unterstützung an”, sagte die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung Hildegard Müller. „Die gesamte Energiewirtschaft bekennt sich zum konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien. Dieser wird unabhängig von der politischen Entscheidung über eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke vorangetrieben”, versicherte Müller. Der optimale Ausbau der Erneuerbaren sei aber nur möglich, wenn man die Branche auch investieren lässt. Das Gesamtkonzept müsse deshalb schnell Klarheit schaffen, denn der Umbau des Energieversorgungssystems stoße bereits jetzt sichtbar an Grenzen. Am deutlichsten werde dies beim Netzausbau. Ziel müsse sein, dass sich mit dem Gesamtkonzept der Bau von Leitungsnetzen wieder lohne. BDEW-Präsident Rolf Martin Schmitz erläuterte, dass die viel diskutierte Laufzeitverlängerung nur eines von vielen Themen sei, die ganz oben auf der Agenda stünden. „Es kann beim energiepolitischen Gesamtkonzept der Bundesregierung ja nicht einfach nur um einen Teil des Erzeugungsmixes gehen. Sondern es muss insbesondere darum gehen, wie das Zusammenspiel aller Erzeugungsarten mit den Netzen und den Speichern aussehen soll. Es geht um Fragen der Energieverteilung, Energiespeicherung, der Marktfähigkeit und der Kosten. Im Übrigen sollten wir auch auf die Bereiche Wärme, Effizienz und Mobilität schauen.”

ASUE lobt “Preis der deutschen Gaswirtschaft” aus

Donnerstag, 24. Juni 2010

Die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch will auch im Jahr 2010 wesentliche Impulse für eine nachhaltige und zukunftsgerechte Energienutzung setzen. Gemeinsam mit dem ADAC, dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) lobt die ASUE den renommierten “Preis der deutschen Gaswirtschaft für Innovation und Klimaschutz 2010″ aus, um die Entwicklung richtungsweisender Projekte und beispielhafter Konzepte auf diesem Gebiet wirksam zu unterstützen. Der Preis wird in den Kategorien “Innovationspreis für Planung, Forschung und Entwicklung” sowie “Innovationspreis für umweltschonende Mobilität: Erdgas im Verkehr” vergeben. Weitere Informationen unter www.asue.de/innovationspreis-2010/.

Bis 2020 bleiben Elektroautos teurer

Donnerstag, 17. Juni 2010

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen rollen. Abhängig von der Entwicklung der Batteriekosten und der Ölpreise fallen dafür Mehrkosten zwischen 0,8 und 2,7 Milliarden Euro an. Das geht aus einer Studie des Forschungsnetzwerks Energie Impuls OWL im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien hervor. Danach sind auch in Zukunft unterschiedliche Fahrzeugtypen erforderlich, um die Mobilitätsbedürfnisse zu erfüllen. Zwischen den Fahrzeugklassen variieren die Mehrkosten deutlich. „Bis 2020 wird noch ein Preisgefälle zwischen Elektroautos und herkömmlichen Fahrzeugen bestehen. Ein pauschaler Ausgleich würde den Anforderungen der Markteinführung aber nicht gerecht”, so Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur. „Wenn die Bundesregierung über ein Förderprogramm nachdenkt, sollte dieses fahrzeugspezifisch und degressiv angelegt sein, um Mitnahmeeffekte zu verhindern.” Zudem kämen zum Ausgleich der Kostendifferenz nicht nur öffentliche Förderung in Betracht, sondern auch neue Geschäftsmodelle der Energieversorger und Anbieter von Strom aus erneuerbaren Energien. „Pioniere der Elektromobilität, so genannte Early Adopter, sind außerdem bereit, einen Aufpreis zu zahlen, sobald entsprechende Fahrzeuge am Markt verfügbar sind”, ist sich Mayer sicher. Wird die E-Fahrzeugflotte ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben, rechnen die Forscher mit 2,1 Millionen Tonnen weniger Treibhausgasen im Jahr 2020. Die Studie ist unter www.unendlich-viel-energie.de/de/verkehr zu finden.

EU-Kommission legt Kriterien zur Nutzung von Biomasse fest

Donnerstag, 10. Juni 2010

Die Europäische Kommission hat die Anforderungen an die Zertifizierung von Biokraftstoffen und Bioenergie aus Pflanzenölen konkretisiert. Danach darf der Anbau von Biomasse für Biokraftstoffe und Pflanzenöle nicht mit der Umwandlung von Flächen mit hohem Kohlenstoffbestand und hoher Biodiversität einhergehen. Zu den geschützten Flächen gehören Naturschutzgebiete, Urwälder, Wälder, Feuchtgebiete und Grasland. Zudem müssen Biokraftstoffe und Pflanzenöle nachweislich mindestens 35 Prozent Treibhausgas-Emissionen gegenüber dem fossilen Kraftstoff einsparen. Bundesumweltminister Norbert Röttgen: „Die Nutzung von Biomasse ist ein zentraler Bestandteil des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Nur wenn wir Biomasse verstärkt als Energieträger nutzen, werden wir in Europa die Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien erreichen. Ich begrüße deshalb außerordentlich, dass Energiekommissar Oettinger heute Kriterien zur nachhaltigen Nutzung von Biomasse vorgelegt hat, anhand derer die Zertifizierung nun europaweit harmonisiert werden soll.” Ein einheitliches Siegel für den umweltverträglichen Anbau von Energiepflanzen werde auch die Akzeptanz der Nutzung von Biomasse weiter vergrößern. Deutschland habe bereits 2009 als erster EU-Mitgliedsstaat die europäischen Nachhaltigkeitsanforderungen an Biokraftstoffe und an flüssige Biomasse in deutsches Recht umgesetzt.

Großtechnischer Energiespeicher Wasserstoff

Donnerstag, 20. Mai 2010

„Die Botschaft aus Nordrhein-Westfalen für die Brennstoffzellen- und Wasserstoffwelt lautet: Es wurden enorme Fortschritte gemacht, noch haben wir aber weitere Herausforderungen zu meistern.” Dieses Fazit zog die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben zum Abschluss der 18. Weltwasserstoffkonferenz in Essen. „In vielen Anwendungen steht die Technologie an der Schwelle zur Markteinführung. Die Autoindustrie hat für 2015 den Durchbruch bei den bezahlbaren Kraftfahrzeugen mit Brennstoffzellen angekündigt. Teilweise, wie zum Beispiel bei der Absicherung der Energieversorgung von Computer- und Kommunikationsanlagen, ist dieser Durchbruch bereits gelungen.” Nun gehe es vorrangig um den Aufbau einer umfassenden Infrastruktur für den „Kraftstoff” Wasserstoff.

Johannes Töpler, Vorsitzender des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes (DWV), umriss die Perspektiven für das nächste Jahrzehnt. „Regenerative Energien werden eine besondere Bedeutung für die zukünftige Energieversorgung haben. Diese sind jedoch nicht nach Bedarf abrufbar und auch nur begrenzt speicherfähig. Als großtechnischer Energiespeicher bietet sich der Wasserstoff an, der - nach der Herstellung aus regenerativ erzeugtem Strom - sowohl bedarfsgerecht rückverstromt werden kann als auch in großen Speichermengen für die Infrastruktur der mobilen und stationären Anwendung zur Verfügung steht. Im Zusammenspiel der vielseitigen Anwendungen und der hohen Effizienz der Brennstoffzelle liegt die besondere Bedeutung des Wasserstoffs. Der Kongress hat bestätigt, dass Deutschland auf vielen Gebieten dieser Technologie führend ist. Jetzt gilt es, diese Position zu stärken und in die Marktanwendung umzusetzen.”

Plattform Elektromobilität soll Autosektor zur Zukunftsfähigkeit verhelfen

Montag, 3. Mai 2010

Elektromobilität ist nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die technologische Positionierung der deutschen Industrie ein ganz entscheidendes Thema. Hier werde eine völlig neue Wertschöpfungskette entstehen. „Ich bin froh, dass im BMWi die Fäden zur Elektromobilität zusammenlaufen. Wir werden uns intensiv um alle technologie-, energie- und industriepolitischen Fragen kümmern, um die Elektromobilität und den deutschen Automobilsektor zukunftsfest zu machen”, versicherte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle nach der Gründung der Nationalen Plattform Elektromobilität. Das Thema Normen und Standards liege ihm dabei besonders am Herzen, weil sie die Basis für wirtschaftlichen Erfolg seien. „Gerade unsere auch im Ausland so erfolgreichen kleinen und mittleren Unternehmen brauchen verlässliche Produktionsvorgaben. Die Plattform soll in sieben Arbeitsgruppen bis Ende dieses Jahres konkrete Umsetzungsschritte erarbeiten, um Deutschland bis 2020 zum Leitmarkt für Elektromobilität mit mindestens einer Million Elektrofahrzeugen zu machen. Brüderle zufolge beschränkt sich das Thema Elektromobilität nicht auf den Austausch eines Verbrennungsmotors gegen den Elektromotor und die Batterietechnologie. Erforderlich sei vielmehr ein umfassendes Konzept, das von der Stromerzeugung und -verteilung über die Entwicklung der Ladeinfrastruktur bis hin zur Datenübertragung der geladenen Strommengen reichen müsse. Hier ist der Industrie- und Innovationsstandort Deutschland mit seinen klugen Köpfen in kleinen, mittelständischen, aber auch großen Unternehmen gefordert. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam Erfolg haben werden.”