11. Februar 2012
Die KfW und das Bundesumweltministerium (BMU) haben für weitere fünf Jahre die gemeinsame Förderung von Investitionen zur Wärmeversorgung durch Erneuerbare Energien vereinbart. Gefördert werden große Solarkollektoren, Wärmespeicher, Wärmenetze, Biogasaufbereitungsanlagen, Biomasseanlagen und Tiefengeothermie über das KfW-Programm „Erneuerbare Energien - Premium”. Es ist Teil des Marktanreizprogramms des BMU; hier werden größere, meist gewerbliche Anlagen gefördert. „Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 14 Prozent Erneuerbare Energien am Energieverbrauch für Wärme zu erreichen. Gewerbliche und kommunale Investitionen in Wärmeversorgungen auf Basis erneuerbarer Energien sind dabei ein wesentlicher Baustein. Daher setzen wir an dieser Stelle einen Förderschwerpunkt und sorgen für eine attraktive Finanzausstattung”, so Jürgen Becker, Staatssekretar im BMU.
Die Nachfrage nach dem KfW-Programm Erneuerbare Energien - Premium stieg 2011 nach Angaben der KfW deutlich an. Es wurden Förderkredite in Höhe von rund 500 Millionen Euro (Vorjahr: 340 Millionen) ausgereicht. Attraktiv ist danach die Kombination von KfW-Darlehen und Tilgungszuschüssen, die vom BMU in diesem Programm zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen zu den Konditionen unter www.kfw.de/energiewende.
Schlagworte: Raumwärme, Wärmemarkt
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11. Februar 2012
Das im Oktober 2008 als Pilotprojekt gestartete „virtuelle Kraftwerk” von RWE und Siemens geht in seine Ausbauphase. Seit Anfang Februar vermarktet RWE mit dem Produkt „Virtuelles Kraftwerk” Strom aus EEG-Anlagen direkt an der Energiebörse EEX in Leipzig. Gleichzeitig begannen die beiden Unternehmen mit dem weiteren Ausbau. Für das erste Betriebsjahr ist ein Zusammenschluss von etwa 20 Megawatt elektrischer Leistung vorgesehen, die bis zum Jahr 2015 auf etwa 200 Megawatt verzehnfacht werden soll. Eingebunden werden unterschiedliche Erzeugungsanlagen wie Biomasseanlagen, Biogas-Blockheizkraftwerke, Windenergieanlagen und Wasserkraftanlagen in ganz Deutschland. Ein Teil werden RWE-eigene Anlagen sein, im Wesentlichen soll aber RWE-Kunden die Möglichkeit zur Teilnahme an diesem Verbund gegeben werden. Mit seinem Energiemanagementsystem DEMS, dem Kernstück des virtuellen Kraftwerks, hat Siemens die nötige Technik dazu entwickelt. Gesteuert werden die Anlagen vom RWE-Standort Dortmund.
Schlagworte: Stromerzeugung, virtuelles Kraftwerk
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9. Februar 2012
“Die Politik sorgt dafür, dass die von ihr selbst beschlossene Energiewende in immer weitere Ferne rückt. Ein endgültiges Scheitern des energetischen Gebäudesanierungsprogramms wäre ein Armutszeugnis für Bund und Länder und ein herber Rückschlag für die Energiewende, Wir brauchen endlich auch bei der Gebäudesanierung eine konzertierte Aktion von Bund und Ländern, damit die Energiewende gelingen kann”, sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), nach dem erneuten Scheitern des Vermittlungsausschusses von Bundesrat und Bundestag. Es sei zwar verständlich, dass die Länder besonders auf ihre Finanzmittel achten müssten und zusätzliche Haushaltsposten kritisch sähen. “Jedoch sollten die Länder auf die Erfahrungen aus solchen Förderprogrammen bauen. Jeder staatliche Förder-Euro bei der energetische3n Gebäudesanierung löst acht Euro privater Investitionen aus. Außerdem sorgen die Dienstleistungen der Handwerksbetriebe und Installateure für zusätzliche Steuereinnahmen der Länder.”
Schlagworte: energetische Modernisierung, Raumwärme
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9. Februar 2012
„Die Energiewende ist in den Heizungskellern der Republik noch nicht angekommen. Genau dort aber verschleudert ineffiziente Anlagentechnik millionenfach Geld, Energie und CO2″, so Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Esser warnte anlässlich der Jahrespressekonferenz des Verbandes in Berlin die Politik davor, die Immobilienbesitzer beim Vollzug der Energiewende weiter allein zu lassen. Die Hängepartie über die geforderte steuerliche Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen in Gebäuden untergrabe das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Förderzusagen der Politik. Lediglich vier Prozent der Hauseigentümer hätten im vergangenen Jahr ihre veralteten Heizungsanlagen ausgetauscht. „Über 13 Millionen von 17,8 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten weiterhin nicht effizient - und das im Jahr der Energiewende.” Esser stellte eine EMNID-Umfrage vor. Danach sind Hauseigentümer durchaus bereit, die Energiewende mitzutragen. Er schlägt der Politik ein Aktionsbündnis vor. „Investoren und Modernisierer erwarten jetzt ein klares Signal. Für einen Bruchteil der öffentlichen Mittel, um die Finanzpolitiker von Bund und Ländern aktuell streiten, könnten Politik und Handwerk im Markt die Impulse setzen, die zum Vollzug einer wirklichen Energiewende im Heizungskeller dringend erforderlich sind.” Eine ehrliche und umfassende Aufklärung über die Ziele und die Umsetzung der Energiewende sowie die möglichen Einsparungen am eigenen Projekt würden nach Auffassung des installierenden Handwerks weit mehr an Marktbewegung bringen als die Fortführung der Stop-and-Go-Förderung durch die Politik.
Schlagworte: Energiewende, Heizungsmodernisierung, Raumwärme
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8. Februar 2012
Das Wissenschaftsjahr 2012 steht unter dem Motto „Zukunftsprojekt Erde”. Eröffnet wurde es von Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Bundesumweltminister Norbert Röttgen sowie von Vertretern von Städten, Gemeinden und Landkreisen. Im Rahmen der Initiative „ZukunftsWerkStadt”, mit der das Wissenschaftsjahr beginnt, will die Bundesregierung Patenschaften zwischen Bürgern und Wissenschaft für den nachhaltigen Umbau der Kommunen stiften. Auf diesen Ergebnissen soll noch 2012 eine Förderinitiative zur „CO2-neutralen, energieeffizienten und klimaangepassten Stadt” aufbauen, mit deren Hilfe sich Städte ab 2020 CO2-neutral entwickeln können. Bundesbauminister Peter Ramsauer unterstrich anlässlich der Eröffnung des Wissenschaftsjahrs die Verantwortung der Kommunen für die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie: „Wir wollen die Menschen in den Städten und Gemeinden für den Wandel gewinnen. Das gelingt uns, wenn wir sie dort abholen, wo sie betroffen sind - in den Kommunen. Ein positives Beispiel ist die finanzielle Förderung energiesparenden Bauens mit Krediten der KfW.”
Schlagworte: CO2-neutral, Klimawandel
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7. Februar 2012
Die „fehlende Entschlossenheit der Bundesregierung in Sachen Energiewende” kritisiert Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). „Zentrale Vorhaben werden von einigen gebremst, blockiert oder sogar hintertrieben”, sagte er beim Neujahrsempfang und dem gleichzeitigen 20-jährigen Verbandsjubiläum. „Im Jahr eins nach Fukushima und dem Atomausstieg der schwarz-gelben Regierung darf eigentlich kein Zweifel an dem Willen der Regierung bestehen, den Ausbau der Erneuerbaren Energien zügig voranzutreiben. Doch die jüngsten Angriffe auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz aus dem Regierungslager sprechen eine andere Sprache.” Die Kritik am EEG bedeute einen Frontalangriff auf ein Fördersystem, das sich im internationalen Vergleich als leistungsfähig und kosteneffizient erwiesen habe. „Das EEG ist Quoten- oder Mengenmodellen haushoch überlegen, nicht nur was die Ausbaudynamik betrifft, sondern auch bei den Kosten. Hören Sie auf, die eigenen Beschlüsse zu zerreden”, appellierte er an die Kritiker aus den Reihen der Koalition. „Erarbeiten Sie stattdessen gemeinsam mit uns Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen beim Umbau unserer Energieversorgung.”
Eine der zentralen Fragen ist nach Ansicht des BEE, wie der Umbau im Wärmesektor in Gang gebracht werden kann. Hier werde rund die Hälfte der Energie in Deutschland verbraucht, der Anteil der Erneuerbaren stagniere aber seit Jahren bei etwa zehn Prozent. Daher komme es jetzt darauf an, wirksame Instrumente für den Umstieg auf Erneuerbare Energien zu schaffen. Doch schon bei der ersten Maßnahme, die Sanierungsquote durch Steueranreize zu erhöhen, kämen Bund und Länder nicht zu einer Einigung. „Wir fordern daher erneut alle Beteiligten auf, sich bei der morgigen Sitzung des Vermittlungsausschusses auf eine Lösung zu verständigen. Hauseigentümer wie Anlagenhersteller brauchen endlich Klarheit. Für eine fortdauernde Hängepartie im Gebäudebereich haben wir keine Zeit.”
Schlagworte: EEG, Energetische Sanierung, Energiewende
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7. Februar 2012
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat erneut an Bund und Länder appelliert, in der dritten Sitzung des Vermittlungsausschusses endlich eine Einigung zum energetischen Gebäudesanierungsprogramm zu erzielen. „Die Energiewende und die damit verbundenen Herausforderungen sind eine Gemeinschaftsaufgabe. Daher müssen die Energieeffizienz, das Einsparen von Energie und der Umgang mit CO2-Emissionen ganz oben auf der politischen Prioritätenliste stehen, damit die Energiewende gelingen kann”, sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, anlässlich der Fachmesse E-world 2012 in Essen. „Der Wärmemarkt hat mit rund 40 Prozent den größten Anteil am Energieverbrauch und damit auch an den CO2-Emissionen. Aus diesem Grund bieten Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz ein erhebliches Potenzial, damit die Energiewende gelingen kann.” Es sei mehr als ärgerlich, dass sich Bund und Länder bislang nicht auf die Finanzierung des dringend erforderlichen CO2-Gebäudesanierungsprogramms einigen konnten. Steuerliche Anreize gehörten zu den entscheidenden Bausteinen, um das erhebliche Potenzial zur Reduzierung von CO2-Emissionen im Wärmemarkt und die Energiesparmöglichkeiten bei Gebäuden zu heben. „Die Unternehmen der Energiewirtschaft unterstützen die Energiewende und nehmen die damit verbundenen Herausforderungen an. Sie passen sich den neuen Rahmenbedingungen an, suchen nach neuen Lösungen, Geschäftsfeldern und Dienstleistungen für die Kunden”, betonte Müller. Aber die Energiewende sei kein Selbstläufer. „Eine Einigung im Vermittlungsausschuss zum energetischen Gebäudesanierungsprogramm wäre morgen daher nicht nur ein wünschenswertes, sondern ein dringend erforderliches Signal.”
Schlagworte: CO2-Gebäudesanierung, energetische Modernsiierung, Raumwärme
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6. Februar 2012
Regenerative Energien haben im Jahr 2011 in Deutschland Brennstoffimporte in Höhe von elf Milliarden Euro ersetzt und mehr als neun Milliarden Euro externe Kosten vermieden. Diese Zahlen nennt der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). Die Erneuerbaren deckten 2011 11,9 Prozent des Endenergieverbrauchs, was einer Einsparung von 127 Millionen Tonnen Kohlendioxid entspricht. Im Strombereich stieg der Anteil der Erneuerbaren um rund vier Prozentpunkte auf 20,1 Prozent. Im Wärmesektor ging der Deckungsbeitrag dagegen von 9,6 Prozent 2010 auf 9,4 Prozent 2011 zurück. Dieser Rückgang ist laut BEE im Wesentlichen auf die milden Witterungsbedingungen zurückzuführen. Allerdings bewege sich das Plus an installierten Anlagen bei Wärmepumpen, Pelletheizungen und Solarthermieanlagen auf einem geringen Niveau. „Diese schwachen Zahlen belegen erneut die Dringlichkeit für ein verlässliches und haushaltsunabhängiges Förderinstrument für den Ausbau der regenerativen Energien im Wärmesektor”, so BEE-Präsident Dietmar Schütz. Die Bundesregierung müsse hier endlich handeln. Weiterhin problematisch sei auch die Lage im Kraftstoffsektor. Hier sei der Anteil regenerativer Kraftstoffe von 5,8 Prozent 2010 auf 5,5 Prozent 2011 gesunken. Der Rückgang sei vor allem auf einen erneuten Absatzeinbruch bei reinem Biodiesel und reinen Pflanzenölen zurückzuführen. „Geht diese Entwicklung weiter, werden wir das EU-Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien im Verkehrssektor bis zum Jahr 2020 auf zehn Prozent zu erhöhen, deutlich verfehlen.
Schlagworte: CO2-Minderung, Energieimporte, Raumwärme
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6. Februar 2012
Der Energie- und Klimafonds der Bundesregierung enthält absehbar nicht die ausreichenden Mittel, um eine zentrale Rolle bei der Förderung einer umweltschonenden, zuverlässigen und bezahlbaren Energieversorgung zu spielen. Darauf weist der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) erneut hin. Hans-Joachim Reck, VKU-Hauptgeschäftsführer: „Der Energie- und Klimafonds ist ein wichtiger Beitrag für das Gelingen der Energiewende. Eine angemessene finanzielle Ausstattung ist daher zwingend notwendig. Wir fordern deshalb die Bundesregierung auf, hier schnell entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.” Nur mit langfristig sicheren finanziellen Rahmenbedingungen ließen sich geplante Projekte aus den Kernbereichen Energieerzeugung, wie beispielsweise mit dem Neubau flexibler GuD-Kraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplung, der Gebäudesanierung oder Energieeffizienz erfolgreich umsetzen. „Wie sollen wir diese Ziele erreichen, wenn wesentliche Mittel zur Umsetzung fehlen? Wenn die Bundesregierung hier nicht an entscheidender Stelle nachbessert, fehlt auch der Energiewende ein zentraler Baustein.” Aber auch die Erforschung und Entwicklung von Innovationen wie etwa Energiespeicher, Smart Grids und Elektromobilität dürften in diesem Gesamtkontext nicht vergessen werden. Diese Technologien seien zwingend notwendig, um die Energiewende vor allem auch mittelfristig abzusichern. „Ohne entsprechende Mittel für Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen werden diese Technologien nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen.”
Schlagworte: Energie- und Klimafonds, Energiewende
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3. Februar 2012
Die derzeit vorbereitete Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) eröffnet neue Möglichkeiten, die Flexibilisierung des konventionellen Kraftwerksparks voranzubringen. Gut regelbare Kraftwerke, die besonders schnell auf eine schwankende Nachfrage und volatile Stromeinspeisung aus Wind- und Sonnenenergie reagieren können, werden nach Meinung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) dringend benötigt. Die Umweltorganisation fordert von der Bundesregierung, das Gesetz so auszugestalten, dass die Markteinführung kleiner, gasbetriebener Blockheizkraftwerke (BHKW), die zusammen ein „virtuelles Großkraftwerk” bilden, im KWKG effektiv gefördert wird. Die einzelnen BHKW-Einheiten versorgen dabei auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Gebäude mit Wärme und das lokale Stromnetz mit elektrischer Energie. Im Konzept des „virtuellen Großkraftwerks” wird der Einsatz vieler kleiner Kraftwerkseinheiten über eine Leittechnik zentral gesteuert. Angeschlossene Wärmespeicher sorgen dafür, dass die Erzeugung von Strom und Wärme weitgehend entkoppelt werden kann. So bestimmt nicht mehr der Wärmebedarf, wann die KWK-Anlage anspringt, sondern der Strombedarf. „Wir sind überzeugt, dass virtuelle Kraftwerke auf Basis vieler kleiner, stromgeführter KWK-Anlagen einen wesentlichen Beitrag liefern können für die notwendige Flexibilisierung unseres Kraftwerksparks. Derzeit kann das Konzept helfen, insbesondere in Süddeutschland den beschleunigten Zubau erneuerbarer Stromerzeugungskapazitäten aus Sonne und Wind zu ergänzen”, so DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake. Die Anlagen seien nicht nur in der Lage, sehr schnell auf Lastschwankungen zu reagieren. Sie könnten auch zügig und ohne langwierige Genehmigungsverfahren „in jeden Keller eines Mehrfamilien- oder Bürohauses eingebaut werden”. Die Bundesregierung hat laut DUH in ihrer Gesetzesnovelle zwar erstmals die Förderung von Wärmespeichern möglich gemacht, dabei aber ausgerechnet das Konzept der virtuellen Kraftwerke unberücksichtigt gelassen. Die Leiterin Klimaschutz und Energiewende der DUH, Cornelia Ziehm, ruft die Koalitionsfraktionen und die Länder daher auf, im weiteren Gesetzgebungsverfahren entsprechende Korrekturen des Förderrahmens vorzunehmen.
Schlagworte: Energiewende, Kraft-Wärme-Kopplung, KWK, Raumwärme, virtuelle Kraftwerke
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